Frankreich - Feriendomiziel

Home, sweet home

5:00 Uhr, eine wirklich unmenschliche Zeit, war es, als Stefan als erster entschlossen aus dem Zelt hüpfte. Erschöpft und entnervt, mit leichten Katererscheinungen meinerseits, wurde gepackt. Die Nacht war wirklich zu kurz. Unsere Zeltnachbarn fühlten sich durch unser morgendliches Treiben sehr gestört und baten lautstark um Ruhe. Ich hatte dafür wenig Verständnis, auch wenn die Jungs den Schlafmützen neben uns entschuldigend beipflichteten. 8:00 Uhr saßen wir im Zug und stiegen so oft um, dass ich es nicht mehr zählen konnte und wollte. Marco und mir wurde auf der Strecke Nürnberg - Dresden furchtbar übel. Die ganze Fahrt über schliefen wir, starrten aus dem Fenster oder versuchten die Übelkeit zu verdrängen, aber geredet wurde kaum. Die Reise hatte uns ausgelaugt. Das erste Mal waren wir als Tramper auf den Straßen unterwegs gewesen. Ich wusste schon zu Beginn des Urlaubs, dass es für mich auch nicht das letzte Mal sein würde. Damit hatte ich auch Recht behalten, wie man im zweiten Teil meiner Berichterstattung lesen kann. Aber dazu später.

21:00 Uhr -wegen einer Zugverspätung- erreichten wir den Hauptbahnhof in Dresden und es war ein schönes Gefühl, wieder in der Heimat anzukommen. Die ganze Welt haben wir dann doch nicht gesehen, auch wenn Heike es so prophezeit hat, aber es hat uns gereicht. Zwei tolle Wochen, mit einer tollen Gruppe (die sich später leider von einem Mitglied verabschieden musste), zwei mehr oder minder tauglichen Zelten, mindestens 25 coolen Mitfahrgelegenheiten, vielen neuen Bekanntschaften und 12 kg Nudeln. Was gibt es schöneres? Nur kann ich die Angebote "Sprachreisen Frankreich" nur empfehlen, da man dort sehr gut die Französiche Sprache lernen kann.


Janine